Biologische Vielfalt

Unterrichtsfächer
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Gelebte Biodiversität

Wie viele Arten genau auf der Erde existieren, weiß niemand. In Schätzungen geht man von fünf bis 30 Millionen Arten aus. Rund 30 Prozent dieser Arten sind wohl vom Aussterben bedroht, doch der Erhalt der Biodiversität ist unsere Lebensgrundlage. Denn man geht davon aus, dass der Erhalt eines ökologischen Systems besser gesichert ist, wenn aus einem großen genetischen Potenzial geschöpft wird. Um zum Erhalt der biologischen Vielfalt beizutragen, haben sich zahlreiche Unternehmen in der Initiative „Biodiversity in Good Company“ zusammengeschlossen. Sie wollen umweltbewusst wirtschaften und die biologische Vielfalt erhalten. BIONADE ist als eines von acht Gründungsmitgliedern bei dieser Initiative mit dabei.

Foto einer Streuobswiese mit mehreren ObstbäumenEinen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leistet unter anderem der Streuobstbau. So bezeichnet man den Anbau von hochstämmigen Obstbäumen. Diese stehen häufig auf Wiesen, daher der Name Streuobstwiese. Viele Tiere fühlen sich hier wohl, darunter zahlreiche Insekten, aber auch Vögel wie der Grünspecht und der Steinkauz. Für sie bieten die Bäume einen wichtigen Lebensraum. Außerdem werden auf Streuobstwiesen, wie in Hausen in der Rhön, noch heute alte Obstarten angebaut, die ansonsten schon in Vergessenheit geraten sind. Die Rhöner Apfelinitiative beispielsweise setzt sich für den Erhalt von alten Apfelsorten ein.

Marius Wittur und Leonie Wright aus dem unterfränkischen Untereisenheim tragen ebenfalls zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei, sie haben sich auf alte Quittensorten spezialisiert. In ihrem Fränkischen Rekultivierungsprojekt machen sie alte Streuobstwiesen wieder nutzbar und ziehen Bäume von rund 30 Quittensorten, die es schon seit Jahrzehnten in Baumschulen nicht mehr zu kaufen gab, darunter die sogenannte Astheimer Perlquitte.

 

Kurzüberblick über die Unterrichtsmaterialien Biologische Vielfalt

In diesem Kapitel werden Grundlagen zur Biologischen Vielfalt dargestellt. Anhand der Funktion von Streuobstwiesen wird das Thema vertieft, durch das Quitten-Rekultivierungsprojekt wird ein regionaler Bezug hergestellt, ein Praxisbezug ergibt sich durch den Vorgang des Kelterns.

 

Wenn Sie angemeldet sind, stehen Ihnen folgende Unterrichtsmaterialien zur Verfügung:

Vom Verlust der Arten und Ökosysteme

Unternehmen und der Schutz biologischer Vielfalt

Streuobstwiesen

Streuobstwiesen als Lebensraum für den Steinkauz

Die Arbeit des NABU

Die Saftherstellung

Gelebte Biodiversität

Fotostrecke Saft keltern Download

Anleitung: Saft keltern

 

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